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Goldene Paste: Frische Kurkuma Paste selber machen, aber richtig

Die Goldene Paste ist die ideale Ready-to-Go Version für eine schnelle Instant Golden Milk oder andere Speisen, die Du mit dieser Gewürzpaste verfeinern möchtest. Mit diesem traditionellen Rezept kannst Du die Kurkuma Paste nun ganz einfach selbst herstellen. Und da in diesem Rezept Kurkuma Pulver verwendet wird, ist die Paste im Handumdrehen und ohne Sauerei zubereitet.

Goldene Paste mit Kurkuma

Im vorherigen Beitrag habe ich die Goldene Milch bereits mit einem leicht abgewandelten Rezept vorgestellt. Hast Du das Rezept schon ausprobiert und Geschmack daran gefunden? Oder kanntest Du die goldene Milch bereits, aber Dir ist der Aufwand für das Rezept zu groß? Dann bist Du hier genau richtig, denn es währe ja der Wahnsinn jedes Mal alle Gewürze neu anzurühren. Nein, dafür gibt’s die Kurkuma Gewürzpaste, die Du einmal vorbereitest und dann auf Vorrat einfach im Kühlschrank lagerst.

Kurkuma Paste richtig herstellen

Die Bioverfügbarkeit (Verwertbarkeit) ist entscheidend für die Aufnahme der Wirkstoffe im Körper. Denn es gibt zwei Hürden. Kurkuma wird bei der Aufnahme in der Leber als Giftstoff erkannt, zudem ist Curcumin kaum wasserlöslich und wird als fettlöslicher Stoff nur schwer über die Darmschleimhaut aufgenommen.

Um die beste Wirkung zu erzielen, ist bei allen Rezepten mit Kurkuma wichtig etwas schwarzen Pfeffer und hochwertiges Fett zu verwenden. Zuerst werden die Wirkstoffe im Fett gebunden. Das im schwarzen Pfeffer enthaltene Piperin sorgt anschließend dafür, dass unser Körper Nährstoffe des Kurkuma aufnehmen kann. Dafür ist die Art der Zubereitung entscheidend, denn erst die richtige Temperatur aktiviert die Wirkstoffe. Allerdings können zu hohe Temperaturen den Wirkstoffen auch schaden.

Die wichtigsten Zutaten in der Kurkuma Paste

Für die Kurkuma Gewürzpaste habe ich genau die gleichen Gewürze verwendet, wie im Goldene Milch Rezept. Immerhin ist es eine Rezeptur aus der ayurvedischen Medizin, sie schmeckt also nicht nur viel leckerer, sondern hat noch zusätzliche Wirkung auf den Körper.

Aber anders als im vorherigen Rezept verwende ich diesmal Kurkuma Pulver. Warum? Weil es in der Wirkung genauso effektiv ist, aber wesentlich einfacher in der Verwendung ist als die frische Wurzel. Denn mal ehrlich, wer schonmal die frische Wurzel verarbeitet hat, weiß wie stark sie färbt und was für eine Sauerei das sein kann. Ohne Einmalhandschuhe geht da nichts. Aber keine Sorge, nicht mit diesem Rezept!

Da ich die Paste eh nur für „süße“ Speisen verwende, muss ich auf diese Weise ich die anderen Gewürze also nicht noch extra hinzufügen, sondern habe alles schon fertig in einer Paste. Wenn Du die zusätzlichen Gewürze weglässt, erhältst Du das Grundrezept für die Kurkumapaste, das sich noch vielseitiger verwenden lässt.



Für die Paste verwende ich nur hochwertiges Bio Kurkuma Pulver und Bio Produkte. Denn die positiven Eigenschaften des Piperin für die bessere Aufnahme der Nährstoffe, ermöglicht natürlich auch die Aufnahme von anderen unerwünschten Stoffen.

Auch das Wasser sollte von guter Qualität sein. Wenn Du Leitungswasser verwendest, empfehle ich es unbedingt vorher zu filtern. Ich kaufe mir übliches Quellwasser, allerdings in der Glasflasche.

Die Wahl des Öls liegt ganz bei Dir. Du kannst z.B. auch Ghee oder Sesam Öl verwenden. Ich persönlich finde kaltgepresstes Kokosöl geschmacklich die beste Wahl.

Kurkuma Paste Zutaten

Verwendung für Kurkuma Paste

Der goldenen Gewürzpaste mit Kurkuma werden verschiedene Eigenschaften nachgesagt. Sie soll entzündungshemmend, antibakteriell und auch entgiftend wirken. Als Paste kann sie schnell und flexibel eingesetzt werden und verschiedene Speisen verfeinern.

Die Kurkuma Paste macht sich mit den Gewürzen z.B. besonders toll in Joghurt, Porridge, Overnight Oats und Pfannkuchen. Hier reicht ein Teelöffel aus, um für den Gewissen Flavour zu sorgen. Aber auch in Currys ist die Paste mit Ihrem ganz eigenen Aroma gut geeignet. Um Dein Curry zu verfeinern, verwendest Du hier nach Menge eher zwei Teelöffel bis einen Esslöffel kurz vor dem Servieren.

Golden Milk Varianten

Eine klassische Golden Milk ist besteht dem Namen nach aus 100% Milch. Welche Milch Du dabei verwendest liegt ganz bei Dir. Du kannst die Milch dafür auch aufschäumen um eine schöne Golden Latte zu erhalten. Bei Pflanzenmilch lässt sich Hafermilch sehr gut schäumen.

Am liebsten verwende ich die Paste als kalorienarme Golden Milk. Das ist dann quasi ein Golden Tee mit einem (guten) Schuss Milch. Dazu gebe ich einen Teelöffel Kurkumapaste in heißes Wasser, füge einen Schuss Kokosmilch oder andere Pflanzenmilch, etwas Honig und eine Prise frischen Pfeffer hinzu.

Lagerung der Kurkuma Paste

Die Paste hält sich luftdicht verschlossen zwei bis drei Monate im Kühlschrank. Angebrochene Portionen schnell aufbrauchen. Als plastikfreie Alternative eignen sich am Besten kleine Schraubgläser oder Einweckgläser. Alternativ kannst Du die Kurkuma Paste einfrieren. Ja, auch im Froster kannst Du Gläser verwenden, wenn Du ein paar Dinge beachtest. Nutze z.B. ein breites Glas mit weiter Öffnung und dicker Wand. Fülle das Glas nicht komplett voll, damit der Inhalt noch Platz hat sich auszudehnen.

Kleiner Tipp: Wähle möglichst kleine bis mittelgroße Gläser, um verschiedene Portionen vorzubereiten. Wenn ich die Paste doch mal unregelmäßig und nur in kleinen Menge verbrauche, werden zu große Portionen sehr schnell schlecht.

 

Kurkuma Paste nach ayurvedischer Rezeptur

Rezept für goldene Kurkuma Paste auf Vorrat

Zutaten

120 g Kurkuma Pulver (1 Cup)
1 TL Zimt Pulver
1 TL Ingwer Pulver
1 EL Kokosöl
½ TL Schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen
½ TL Kardamom Samen (Aus Kapsel herauslösen)
500 ml gefiltertes Wasser oder Quellwasser

Optional:
¼ TL Anis Pulver
¼ TL TL Muskatnuss Pulver

Zubereitung

Wasser und Kurkuma Pulver in einem Topf mischen und für ca. 5 – 10 Minuten unter ständigem Rühren bei niedriger Hitze eindicken lassen. Etwas Wasser beigeben, falls die Konsistenz zu fest wird, die Paste sollte schön cremig, aber nicht fest sein. Topf vom Herd nehmen und das Kokosöl sowie die restlichen Gewürze einrühren. Das Kokosöl muss nicht flüssig sein, die restliche Hitze reicht aus um es zu schmelzen. Sobald die Paste komplett ausgekühlt ist, in kleine Gläser füllen und im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahren. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Hinweis: Bei der Lagerung wird sich etwas Wasser auf der Oberfläche der Paste sammeln (ähnlich wie das Öl bei Nussmus). Vor der Verwendung einfach das Wasser unterrühren und die Paste wird so wieder schön cremig.

Goldene Paste mit Kurkuma Rezept

Rezept Infos
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Rezept
Kurkuma Paste selbstgemacht mit Kurkuma Pulver
Autor
Veröffentlicht am
Vorbereitungszeit
Zubereitungszeit
Arbeitszeit
Bewertung
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Auf meinem Blog möchte ich Dich zu mehr Bewegung, einer gesunden Ernährung und einem Healthy Lifestyle inspirieren. Ich biete auch persönliches Fitness Coaching in Hamburg an. Hier findest du alle Infos zum Personal Training.

10 comments

  1. Lisa

    Hallo Eyleen,

    Wenn ich die zusätzlichen Gewürze, abgesehen vom Pfeffer, weglassen, sollte ich dann auch 500ml Wasser nehmen oder etwas weniger?
    LG, Lisa

    Antworten

    1. Eyleen

      Hallo Lisa,

      ich freue mich, dass Du Dich für das Rezept interessierst und danke Dir für Deine Frage.

      Den Löwenanteil der trockenen Zutaten macht das Kurkuma Pulver aus, daher wirst Du immer noch recht viel Wasser benötigen. Da ich die Paste noch nie ohne die zusätzlichen Gewürze gemacht habe, schlage ich Dir vor Dich vorsichtig an die ideale Menge heranzutasten. Starte am besten mit 400 ml und füge nach und nach mehr Wasser hinzu, wenn die Paste Dir zu dick erscheint. Mit den Originalzutaten ist die Paste bereits recht dick, daher kann ich mir vorstellen, dass Du bestimmt 450 ml oder die vollen 500 ml benötigst.

      Da Du die Paste als Grundversion ohne Gewürze herstellst, bin ich sehr gespannt, wie Du sie einsetzt. Ich würde mich freuen, wenn Du mir davon berichtest 🙂

      Viel Spaß und liebe Grüße
      Eyleen

      Antworten

  2. Ingrid

    Hallo,
    kann man auch Kokosfett verwenden, an Stelle von Öl?
    Kann man die Paste dann auch in ein Getränk – z.B. Milch, O-Saft usw. – einrühren, oder ist es besser, wenn man diese so isst?
    Wie viel von der Paste kann man täglich essen?
    Da wir morgens schon 2 gr. Tassen Ingwer-Tee trinken, muss Ingwer und auch Kardamom mit in die Paste, oder kann man dies auch weg lassen.
    Danke für eine kurze Info.

    Antworten

    1. Eyleen

      Hallo Ingrid,

      vielen Dank für Deine Fragen, die ich sehr gerne beantworte.

      Ich würde vom klassischen Kokosfett abraten, da industriell verarbeitet und erhitzt wird. Es härtet bei zwar ähnlich aus wie Kokosöl, aber „natives“ bzw. „kalt gepresstem“ Kokosöl wurde wenig verarbeitet bietet im Vergleich viele gesunde Vorteile für den Körper.

      Die Paste pur würde ich nicht empfehlen. Sie eignet sich am Besten als Zugabe zu Getränken, wie von Dir vorgeschlagen (Milch oder O-Saft) oder eingerührt in Joghurt, Pudding oder Haferbrei.

      Deine Frage nach der Dosierung ist eine sehr gute Frage! Ich esse meist einen Teelöffel morgens in meinem Haferbrei und einen Teelöffel abends als Goldene Milch. Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird als Tagesdosis bis zu 3 g Kurkuma-Pulver entspricht ca. 120-200mg Curcumin empfohlen. Die Dauer der Anwendung ist nicht begrenzt. Es kann im schlimmsten Fall zu Unverträglichkeiten und unerwünschte Nebenwirkungen wie Blähungen, Sodbrennen, Durchfall / erhöhte Stuhlfrequenz auftreten.

      Bei den Zutaten kannst Du gerne experimentieren und natürlich auch Ingwer und Kardamom weglassen. Ich finde die Gewürze geben der Paste eine vielseitigere Note. Aber das Wichtigste ist natürlich der Kurkuma 😉

      Viel Spaß beim Nachkochen!

      Liebe Grüße
      Eyleen

      Antworten

  3. Klaus

    Erst einmal vielen Dank für die ausführliche Erläuterung und das Rezept, Eyleen.
    Ich persönlich würde gerne Kurkuma durch den doch sehr artverwandten Ingwer (mit sehr ähnlichen Eigenschaften) ersetzen. Würde aus Deiner Sicht etwas dagegen sprechen?

    Antworten

    1. Eyleen

      Lieber Klaus, vielen Dank, dass Du Dir für Zeit genommen hast mir einen Kommentar zu hinterlassen. Ich freue mich immer sehr über darüber, wenn meine Leser Kontakt mit mir aufnehmen 😉

      Deine Idee den Kurkuma komplett wegzulassen (vorausgesetzt du nimmst Ingwerpulver), würde geschmacklich zu einem völlig anderen Ergebnis führen. Auch die Wirkung ist nicht dieselbe. Obwohl Du natürlich Recht hast, dass beides zu der Familie der Zingiberaceae (Ingwergewächse) zählen, eine Reihe von gesunder Wirkungen auf den Körper haben und außerdem starke Antioxidantien sind. Aber die wesentlichen Unterschiede sind die Curcuminoide (ein Wirkstoffe ausschließlich im Kurkuma zu finden) und die schützende Wirkung des Ingwers auf den Magen- Darm-Trakt sowie die anregende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System.

      Aufgrund der feinen Unterschiede dieser beiden Gewürze und der einzigartigen Wirkung von Kurkuma, würde ich in jedem Fall dazu raten die Paste mit Kurkuma zuzubereiten. Wenn Du aber den Geschmack nicht magst oder aus anderen Gründen keinen Kurkuma verwenden möchtest, würde ich Dir einen Ingwertee aus frischen aufgebrühten Ingwerscheiben eher empfehlen. Dieser Tee ist weitaus einfacher in der Herstellung und braucht auch keine Fettquelle oder Pfeffer.

      Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen und den Kurkuma jetzt vielleicht doch schmackhaft machen 😉

      Viele liebe Grüße aus Hamburg
      Eyleen

      Antworten

  4. Lina

    Vielen Dank für das Rezept! Die goldene Milch mache ich mir vorallem im Winter öfters, ich habe aber noch nie eine Paste gemacht. Das würde die Arbeit in der Früh um einiges vereinfachen.
    Ich nehme meistens das Kurkuma-Pulver von https://www.baerbel-drexel.de/nahrungsergaenzungsmittel/kurkuma zum Kochen.
    Alles Liebe,
    Lina

    Antworten

    1. Anonymous

      Ein tolles Rezept mach ich immer wieder gerne. Morgens gibt es ein Gläschen Ingwershot und abends ein Glas goldene Milch mit ein wenig Honig.Danke

      Antworten

  5. Susanne

    Hi…
    ich würde die Paste gerne herstellen , habe aber Schwierigkeiten mit der Mengeneinheit des Pulvers…
    1 Tasse ? Hier hätte ich die Menge gerne etwas genauer… in Gramm wäre schön…
    Und kann man die Paste einfrieren?

    LG Susanne

    Antworten

    1. Eyleen

      Hallo liebe Susanne,
      es freut mich, dass Dir das Rezept gefällt. Entschuldige ich bin so daran gewöhnt meine Cup Messbecher zu benutzen, dass ich auf die Gramm Werte gar nicht geachtet habe. Also 1 Cup entspricht 120 Gramm, das wären genau zwei Gewürzpäckchen der Marke Alnatura. Wie man vielleicht auf dem Bild mit dem Topf sieht, die Menge ist sehr sehr ergiebig und liefert einen guten Vorrat. Eingefroren habe ich sie selbst noch nicht. Aber kann versichern, dass sie sich sehr lange im Kühlschrank hält.

      Ich bin gespannt, wie Dir die Paste schmeckt, vielleicht magst auf ja nochmal berichten 🙂 Aber erstmal viel Spaß damit und lass sie Dir schmecken.

      Liebe Grüße, Eyleen

      Antworten

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