Featured Categories

Nachhaltige Sportmode: Für Deine Gesundheit und eine bessere Umwelt

Wir achten auf unsere Gesundheit, in dem wir Sport treiben, uns gesund ernähren. Die Entscheidung, was wir IN unseren Körper lassen, wie wir damit umgehen und auch was wir AN unseren Körper lassen, hat einen Einfluss auf unsere Gesundheit. Finde heraus, was Du als Verbraucher tun kannst und welche Marken Ihren Beitrag für nachhaltige Sportmode leisten.

Anzeige

Wir laufen, springen, schwitzen und wollen auch noch gut dabei aussehen. Unserer Sportmode wird viel abverlangt, ob Outdoor Bootcamp, lockere Jogging Runde, entspannte Yoga Einheit oder ausgiebige Wanderung: Sportmode soll nicht nur bequem sein, sie soll auch atmungsaktiv sowie wind- und wasserdicht sein, muss den Schweiß aufnehmen und transportieren können und uns bei kalten Temperaturen warm halten. Nur hochwertige Materialien können all das erfüllen. Wenn die gleichzeitig auch noch nachhaltig produziert wurden, profitiert davon nicht nur unsere Gesundheit sondern auch die Umwelt. Und dazu können auch wir einen Beitrag leisten. Auf geht’s.

Welches Material ist am besten für Sportkleidung?

Das Angebot an Sportbekleidung ist riesig und die verwendeten Materialien variieren von modernen Kunstfasern bis zu klassischen Naturfasern. Wer nur natürliche Materialien an seine Haut lässt, setzt am besten auf Baumwolle oder Merinowolle. Aber jeder kennt die Nachteile von Baumwolle: einmal nass, bleibt sie auch lange so. An kalten Tagen wird das schnell unangenehm und Frieren ist vorprogrammiert.

Anders ist das bei synthetischen Fasern, wie Polyester, Polypropylen und Polyacryl. Sie wärmen, haben gleichzeitig einen kühlenden Effekt, leiten Feuchtigkeit ab, trocknen schnell und sind sehr leicht und langlebig. Damit sind sie die idealen Materialien für Funktionskleidung. Gleichzeitig sind diese Vorteile für unser Workout der zentrale Nachteil für unsere Umwelt. 

Denn für die Produktion von Funktionswäsche aus Kunstfaser werden eine Vielzahl verschiedener Chemikalien verwendet. Oft kommen auch Nanofasern und Silberfäden zum Einsatz. Dazu kommt ein weiteres essentielles Problem. Ihre Langlebigkeit ist gleichzeitig ihr Nachteil, denn sie verrotten nicht! Diesen negativen Effekt können Hersteller und Verbraucher durch einen bewussten Umgang deutlich reduzieren. 

 

Wann ist ein Kleidungsstück nachhaltig?

Die Nachhaltigkeit ist dann gegeben, wenn man mit dem Produkt und mit seinem Konsum auch nachhaltig umgeht. Also wenn man auf Qualität achtet und nicht dadurch, dass es so ein Angebot gibt, die Kleidung wieder loszuwerden, viel konsumiert, weil es so leicht ist.Sabrina Ludmann, IFEU-Institut Heidelberg

Ich gebe zu, ein nachhaltiger Umgang bei Sportmode ist nicht ganz einfach. Wer viel Sport treibt, kennt das Problem, häufiger Gebrauch und regelmäßiges Waschen, setzen den Stücken ganz schön zu. Anders als bei natürlichen Fasern wie die antibakterielle und selbstreinigende Merinowolle, können synthetische Fasern dafür sorgen, dass Deine Sportkleidung schnell anfängt zu müffeln. Ein hoher Verschleiß ist da vorprogrammiert.

 

Nachhaltiger Umgang mit Sportkleidung

Was können Marken & Hersteller tun?

Nachhaltigkeit bei Sportkleidung fängt mit einer verantwortungsvollen Produktion an. Das Recycling von Produktionsresten sowie alter Stücke aus Kunstfaser steht dabei ganz oben. Bei der Produktion von recyceltem Polyester wird nämlich deutlich weniger Wasser und Energie benötigt, als bei der Produktion von (Bio-)Baumwolle oder herkömmlichen Polyester. So werden nicht nur Rohstoffe gespart und sondern auch Müll reduziert.

Gleichzeitig kann die Entwicklung und Nutzung neuer Fasern, wie TENCEL™ Lyocell die Nachhaltigkeit in der Sportmode deutlich verbessern. Dahinter verbirgt sich eine Zellulosefaser mit zertifiziertem Holz und Stoffresten als Ausgangsstoff

Was können Verbraucher tun?

Der in unserer Gesellschaft dominierende Trend von „Fast Fashion basiert auf ständig wechselnden Kollektionen, extrem günstiger Mode und katastrophalen Arbeits- sowie Produktionsbedingungen. Slow Fashiondagegen steht für einen bewussteren Umgang mit Mode. Oft ist diese Kleidung wesentlich teurer, dafür erhält man aber oft auch ein hochwertigeres Produkt und schätzt es mehr als eines unter vielen. Dadurch wird es weniger austauschbar.

Tipp 1: Kaufe Kleidung bewusst und nur, was Du wirklich brauchst. 

Tipp 2: Kenne den Weg Deiner Kleidung. Schau Dir die Marke genau an: Wie ist die Philosophie, auf welche Materialien setzt die Marke?

Tipp 3: Achte auf Zertifikate wie den Global Recycle Standard (GRS), ein freiwilliger Recyclingstandard, der neben dem Anteil an Recyclingfasern auch Kriterien wie Sozial- und Umweltaspekte einschließt oder der Global Organic Textile Standard (GOTS), ein weltweit anerkannter Standard für die Verarbeitung von diversen Textilien aus zertifiziert biologisch erzeugten Naturfasern.

 

Welche Sportmarken sind nachhaltig?

Es gibt einige Faire Marken auf dem Markt, die sich teilweise oder komplett der nachhaltigen Produktion, von Kleidungsstücken verschrieben haben und deren Philosophie auf fairem Handel, biologisch zertifizierten Materialien, Nachhaltigkeit und/oder Recycling basieren. 

Von den bekannten großen Sportmarken hebt sich darin insbesondere adidas von anderen Playern ab, wie man an der Nachhaltigkeit-Chronik des Unternehmens erkennt. In einem schafft das Unternehmen damit Transparenz gegenüber dem Verbraucher, in dem es Einblicke in Produktion und Unternehmensphilosophie gibt. 

Insgesamt lassen sich die Better Choices Produkte in die drei Kategorien unterteilen: Mit recycelten Materialen, Mit veganen Materialien und Mit Bio-Baumwolle. Auf der Seite kann man die unterschiedlichen Aktionen z.B. PARLEY OCEAN PLASTIC® weiter filtern.

Seit 2020 verwendet adidas für die Herstellung der Kleidung, Schuhe und Accessoires erstmals mehr als 50% recycelten Polyester. Das Sortiment umfasst mittlerweile 8.124 nachhaltige Artikel. Bei Nike sind es nur 1.555 Artikel und nur mindestens 20% nachhaltiges Material. Im Shop der Marke Under Armour hingegen lassen sich gar keine nachhaltigen Produkte finden.

 

Nachhaltige Sportbekleidung – optisch kein Unterschied

Die beiden Alster Bootcamp Sportler Ramona und Jan sind nicht nur achtsam mit Ihrer eigenen Gesundheit, sondern auch im Umgang mit Ihrer Umwelt. Sie tragen nachhaltige Sportkleidung von adidas mit Überzeugung.

Das sagt Ramona

“Ich bin begeistert, welche Auswahl an nachhaltigen Produkten ich bei adidas gefunden habe. Adidas ist schon immer meine Lieblingsmarke bei Sportkleidung, mit der inzwischen großen Auswahl an nachhaltigen Kleidungsstücken wird mich adidas auch in Zukunft bei meinen sportlichen Aktivitäten kleiden und begleiten. Bei meiner üblichen Laufrunde um die Außenalster laufe ich mittlerweile am liebsten in meiner neuen adidas Laufhose.”

 

Das sagt Jan

“Sport ist für mich Gesundheit und Wohlfühlen und beides geht nicht ohne Nachhaltigkeit. Ich kann doch nicht gleichzeitig gut auf mich acht geben und meinen Lebensraum zerstören. Und es ist ja gar nicht schwer und macht auch viel mehr Spaß auf sich selbst und auch auf die eigene Umwelt zu achten.”

 

Und wie sieht’s bei Dir aus?

Trägst Du schon nachhaltige Kleidungsstücke beim Sport? Welche Materialen und welche Marken magst Du am liebsten? Hinterlasse mir Deine Favoriten und Deine Erfahrungen in den Kommentaren. Ich bin super neugierig und freue mich von Dir zu lesen.

Wenn das Thema neu für Dich ist oder Du noch auf der Suche nach weiteren Alternativen bist, findest Du hier weitere Marken, die nachhaltige Outdoor und Sportmode anbieten.

 

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst.


Thanks and shoutout to 🙌 :

Photo by Karina Tess on Unsplash
Photo by Ben O’Sullivan on Unsplash
Photo by Keagan Henman on Unsplash

By:

Auf meinem Blog möchte ich Dich zu mehr Bewegung, einer gesunden Ernährung und einem Healthy Lifestyle inspirieren. Ich biete auch persönliches Fitness Coaching in Hamburg an. Hier findest du alle Infos zum Personal Training.

32 comments

Comments are closed.