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Veganes Life Changing Bread: Das glutenfreie Saatenbrot ohne Nüsse

Dieses reichhaltige Saatenbrot ist wirklich ein wahrer Alleskönner. Es ist vegan, low carb, glutenfrei und somit eine erstklassige Alternative für alle Brotliebhaber. Auch Paleo-Freunde können an dem Saatenbrot ohne Mehl Geschmack finden, sofern sie Hirse zulassen.

Life Changing Bread - Das glutenfreie Saatenbrot ohne Nüsse

Zum ersten mal habe ich dieses geniale vegane Life Changing Bread bei meiner Mom gegessen. Mein Mann und ich waren auf Anhieb total begeistert. Es schmeckt nicht nur grandios, sondern ist auch noch voll gepackt mit vielen gesunden Zutaten, dass ich das Rezept unbedingt mit Euch teilen muss.

Das Life Changing Bread gibt es in verschiedenen Versionen, wird aber immer ohne Mehl, Eier, Hefe und Milchprodukte gebacken. Dieses Rezept verzichtet außerdem noch komplett auf Nüsse und eignet sich daher auch ideal für alle Nuss-Allergiker.

Aufgrund der genialen Klebereigenschafen der Flohsamenschalen ist es sehr kompakt und hat eine schöne feste Konsistenz ohne zu bröseln. Bei herkömmlichem Brot übernimmt das Klebereiweiß Gluten im Mehl die Aufgabe. Es lässt sich auch prima toasten, schmeckt mit süßen oder herzhaften Toppings wie z.B. selbstgemachtes Pesto und macht dank der vielen Ballaststoffen schön lange satt. Heißhungerattacken haben da keine Chance!

Neben all den sagenhaften Eigenschaften beeindruckt mich aber immer wieder die lange Haltbarkeit von diesem Brot. Im Kühlschrank hält es sich nämlich locker eine Woche und man schmeckt kaum einen Unterschied. Welches normale Brot kann das schon?

 

Glutenfreies Saatenbrot Life Changing Bread

 

Das glutenfreie Saatenbrot ohne Nüsse

Das Rezept ist ein Kinderspiel und super schnell zusammengestellt. Der wichtigste Teil ist das Einweichen für mindestens 3 Stunden oder besser noch über Nacht. So können sich die Zutaten miteinander verbinden und die Eiweißbestandteile aufgespalten werden, um eine optimale Verdauung zu ermöglichen.

Die Flohsamenschalen und Chia-Samen sind für das Brot einfach unverzichtbar, da sie durch ihre quellende Eigenschaft als Bindemittel die Zutaten zusammenhalten. Aber Sie sind auch als Superfood ein wahre Bereicherung in jeder vollwertigen Ernährung. Sowohl Flohsamenschalen als auch Chia-Samen sind beide reich an Ballaststoffen, wirken beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt und helfen nicht nur bei Verdauungsproblemen aller Art, sondern auch den Cholesterinspiegel zu senken. Chia-Samen gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt. Flohsamenschalen im Handel zu finden, wird da schon schwieriger. Eine gute Adresse ist der Bioladen bzw. das Reformhaus oder Du bestellst ganz bequem und oft zu deutlich günstigeren Konditionen im Online Shop.



Die restlichen Zutaten hingegen lassen sich nach Bedarf und Geschmack austauschen. Die Hirseflocken sind als glutenfreie Variante mein Favorit, da sie leicht bekömmlich sind und viele Mineralstoffen und Spurenelemente enthalten. Neben großen Mengen an Eisen und Magnesium, ist Hirse reich an Silizium und wirkt sich damit sehr positiv auf das Bindegewebe, Knochen, Haare und Fingernägel aus. Wer mag, kann die Hirseflocken durch (glutenfreie) Haferflocken oder Reisflocken ersetzen.

Die Hanfsamen sind geschmacklich ein toller Nussersatz und liefern gute Omega-3 Fettsäuren, Proteine, viele Vital- und Mineralstoffe sowie Antioxidantien. Wer keine Probleme mit Nüssen hat, kann hier natürlich zu seiner Lieblingssorte greifen. Auch die Sonnenblumenkerne können z.B. ganz oder teilweise durch Kürbiskerne getauscht werden. In dem Superfood Mix dürfen natürlich Leinsamen nicht fehlen. Um sie besser verwerten zu können, sollten sie immer geschrotet werden. Am besten mit einer kleinen Küchenmühle selber frisch schroten, da sie sehr schnell oxidieren. Wer keine Chia-Samen findet oder wem sie zu teuer sind, kann sie übrigens mit geschroteten Leinsamen ersetzten. Beide haben eine hohe Konzentration an Omega-3-Fettsäuren, aber Leinsamen punkten mit rund 40% mehr Protein bei gleichem Anteil an Fett.

Neben den guten und gesunden Fetten aus den Kernen und Saaten wird außerdem Kokosöl verwendet. Da es recht kostspielig werden kann, besorge ich es immer gleich im 1 L Gefäß. Am liebsten greife ich dann zu dieser Sorte hier. Es ist biologisch, nativ, liegt preislich im Rahmen und schmeckt auch angenehm lecker.

 

Wichtig: Viel dazu trinken!

Bei all den quellenden Zutaten (Flohsamenschalen, Chia-Samen, Leinsamen) ist es wichtig zur Brotzeit viel zu trinken. Denn die Samen können enorm aufquellen und ziehen dabei, auch noch in unserem Körper, extrem viel Wasser.

 

Zutaten für das glutenfreie Saatenbrot

 

Veganes Life Changing Bread Rezept

Trockene Zutaten

145 g Hirseflocken (Haferflocken oder Reisflocken)
135 g Sonnenblumenkerne
90 g geschrotete Leinsamen
65 g Hanfsamen geschält (kann auch durch Nüsse ersetzt werden)
2 EL Chia-Samen
4 EL gemahlene Flohsamenschalen
1  TL Meersalz
etwas Sesam, Leinsamen oder Sonnenblumenkerne als Topping

Flüssige Zutaten

1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
3 EL Kokosöl geschmolzen, Hanföl oder Arganöl
350 ml Wasser

Zubereitung

Zuerst die trockenen dann die flüssigen Zutaten seperat in einer Schüssel vermengen. Anschließend beides zusammengeben und zu einem Teig verrühren. Kastenform vorbereiten und mit Backpapier auslegen. Nun die Masse in die Kastenform füllen und mindestens 2 Stunden – besser über Nacht – bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen.

Vor dem Backen die Oberfläche mit etwas Wasser bepinseln, Topping nach Wahl draufgeben und das Brot bei 175° im vorgeheizten Ofen bei Ober- und Unterhitze 20 Minuten backen. Dann das Brot mit dem Backpapier aus der Form heben und weitere 50 Minuten ohne Kastenform auf einem Rost fertig backen. Das fertige Saatenbrot vor dem Anschneiden auf dem Küchengitter auskühlen lassen und genießen.

Im Kühlschrank hält es sich locker für mehrere Tage und kann auch in Scheiben geschnitten eingefroren werden.

 

Rezept Infos
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Rezept
Veganes Life Changing Bread: Das glutenfreie Saatenbrot ohne Nüsse
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Vorbereitungszeit
Zubereitungszeit
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Auf meinem Blog möchte ich Dich zu mehr Bewegung, einer gesunden Ernährung und einem Healthy Lifestyle inspirieren. Ich biete auch persönliches Fitness Coaching in Hamburg an. Hier findest du alle Infos zum Personal Training.

9 comments

  1. Isabella Kraus

    Hallo Eyleen,
    hab dicken Dank für deine Tips! Ich werde sofort einige ausprobieren, habe aber noch eine Frage, die mich seit längerem beschäftigt: Kokosöl soll nur kalt gesund sein und über 45 Grad zu einem richtigen Gift für die Leber werden. Du nimmst es aber zum Braten und Backen. Nun gibt es vielleicht keine hitzebeständigen Öle – welches Öl aber schadet bei Erhitzung am wenigsten? Was sagt denn die ayurvedische Küche dazu? Danke schon mal für deine Antwort! Isabella

    Antworten

    1. Eyleen

      Hallo Isabella,
      ich danke dir für Deinen lieben Kommentar! Eine schönere Bestätigung gibt es gar nicht 😉 Nun bin ich aber gespannt, wie Dein Brot geworden ist.

      Zu Deiner Frage, zustimmen kann ich leider nicht. Reines „natives“ bzw. „kalt gepresstes“ Kokosöl, das wenig verarbeitet wurde, hat viele Vorteile für den Körper. Ganz im Gegensatz zu Kokosfett oder Pamlöl, die industriell verarbeitet und erhitzt werden. Da der Rauchpunkt von Kokosöl mit ca. 185 – 205°C sehr hoch liegt, eignet es sich ganz hervorragend zum Braten und Backen. Der Rauchpunkt von Butter liegt z.B. bei ca. 175°C. Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige befürchten, die gesättigten Fettsäuren könnten ihren Cholesterinspiegel erhöhen. Das wäre aber ein Irrtum, da zwischen dem Konsum von gesättigten Fetten und Folgen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle und anderen kardiovaskuläre Erkrankungen noch keine Verbindung nachgewiesen werden konnte.

      Kokosöl ist von allen Fetten eine gute Wahl, wenn es um Hitzebeständigkeit geht. Anders als andere meist raffinierte Pflanzenöle, die sehr hitze- und oxidationsempfindlich sind und dadurch im Körper entzündlichen Prozesse hervorrufen. Wenn du dem Kokosöl nicht so traust, könnte ich dir noch Butterschmalz (ca. 205) und Schweineschmalz (ca. 121-218) vorschlagen, die gerne in der Paleo Küche Verwendung finden. In der ayurvedischen Küche ist neben Kokosöl auch Ghee (geklärte Butter) sehr beliebt und hat mit ca. 205 ebenfalls einen sehr hohen Rauchpunkt. Soweit ich gelesen habe, befriedet Ghee Vata und Pitta und ist auch für Kapha geeignet. Kokosöl soll Vata und Pitta verringern und bei übermäßigem Verzehr die Srotas blockieren.

      Fazit: Gutes natives Kokosöl, am besten Bio ist in Maßen eine gute Wahl. Immerhin hat es mehr Kalorien, als Butter 😉 Vielleicht muss man ja auch gar nicht mit allzu hohen Temperaturen braten, das würde sowieso nur den Vitaminen schaden. In meiner Golden Kurkumapaste erhitze ich das Kokosül z.B. gar nicht, sondern lasse es einfach in der noch heißen Masse schmelzen.

      Ich hoffe die Infos haben dir erstmal geholfen und Dir Deine Sorge vor den bösen Behauptungen über das Kokosöl genommen. Ich wünsche Dir noch ganz viel Spaß auf dem Blog und freue mich vielleicht bald wieder von Dir zu lesen.

      Liebe Grüße
      Eyleen

      Antworten

  2. Anonymous

    Super gut! Gestern vorbereitet, heute gebacken. Sehr lecker.

    Antworten

  3. Björn

    Am Wochenende hat es tatsächlich geklappt. Samstag Abend vorbereitet und Sonntag Morgen gebacken.
    Das Brot schmeckt wirklich toll. Durch die vielen Samen und Kerne ist es total knusprig und knackig. Es hält lange satt und ist gut zu schneiden.
    Danke für das super Rezept Eyleen!

    Antworten

    1. Holistic Fitness

      Klasse Björn, danke für dein Feedback! Da hab ich nicht zu viel versprochen, oder 😉 Ich freu mich, dass nicht nur gelungen ist, sondern auch schmeckt. Für mich ist die Konsistenz auch super wichtig. Es gibt nichts blöderes, als wenn dir das Brot beim Schneiden oder Essen auseinanderfällt. Lass es dir schmecken!

      Antworten

  4. Björn

    Klingt sehr gut Eyleen!
    Wird direkt am Wochenende ausprobiert.
    Momentan backe ich am liebsten mit Dinkelvollkornmehl, groben Dinkelflocken, Leinsamen, Chia, Sesam und Quark –> in verschiedenen Variationen.
    Manchmal Brot, oft Brötchen und auch mal als Baguette.
    Ich werde berichten, wie mir dein Life-Changing-Bread gelungen ist ✌️

    Antworten

    1. Holistic Fitness

      Hallo Björn, oh da bin ich gespannt! Ich habe noch ein anderes Rezept, dass in die ähnliche Richtung geht, wie Du beschrieben hast. Wird natürlich auch bald hier zu finden sein 😉

      Antworten

    2. Vera

      Liebe Eyleen, hast du schon mal versucht das Brot in einem Brotbackautomaten zu machen?

      Antworten

      1. Eyleen

        Liebe Vera,

        mit einem Brotbackautomaten habe ich dieses Brot noch nie gebacken. Ich fürchte es wird damit auch nicht klappen, da sich die Mischung vom klassischen Brotteig schon sehr unterscheidet. Wie anderer Brotteig muss die Mischung nicht gehen und auch nicht geknetet werden. Nachdem die Masse zusammengerührt ist, muss sie lediglich ruhen und wird dann sogar ziemlich fest. Genau das wollen wir bei diesem Brot, da es sonst auseinanderfallen würde.

        Ich hoffe die Antwort hat dir geholfen ein womöglich unschönes Ergebnis zu vermeiden. Und wenn man die trockenen Zutaten einmal vorbereitet hat, geht der Rest ja eigentlich auch ratzfatz.

        Viel Erfolg und Guten Appetit!

        Antworten

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